10 Jahre Counter Strike

10 Jahre Counter Strike

Counter Strike wird nach 10 Jahren noch gern gespielt, ist wahrlich untertrieben. Denn das Spiel ist immernoch oder inzwischen, der erfolgreichste Taktik-Shhoter der Welt. Doch was ist eigentlich Counter Strike? Die Frage zu stellen, in einem Artikel, der höchstwahrscheinlich hauptprozentual von eSportlern gelesen wird, ist eigentlich irrsinnig. Doch ist das Spielprinzip sowieso schnell zusammengefasst: Eine Gruppe von Terroristenlegt eine Bombe und eine Gruppe von Polizisten versucht dieses zu verhindern. Doch dies war nicht von Anfang an so.

Alles fing klein an

Damals wurde Counter Strike als 7,5 MB kleine Mod für den Ego-Shooter Half-Life von einem kleinen Team von Hobbyentwicklern entwickelt. Die erste Beta wurde am 19. Juni 1999 veröffentlicht. Diese enthielt zehn Waffen und grade mal vier Karten (cs_siege, cs_mansion, cs_wpndepot und cs_prison). Auch gab es zu dem Zeitpunkt nur einen Spielmodi, nämlich die Geiselrettung, in welchem Polizisten Geiseln befreien mussten, welche von Terroristen bewacht werden. Das zum damaligen Zeitpunkt noch recht frische Spielprinzip mit taktischem Vorgehen im Team ein Zeil zu verfolgen, begeisterte die Community. Bereits eine Woche später kam schon das erste Update, das die Beta auf die Version 1.1 patched. Der Patch brachte die Karten cs_desert und cs_assault ins Spiel. Später kam die Beta 2.0 und mit ihr die AK-47. Etwas später kam dann auch die beliebte Desert Eagle. Im September 1999 kamen die Updates für die Versionen 3.0 und 3.1. Mit diesen beiden Updates kamen die Blendgranate und die schussichere Weste sowie Helm ins Spiel. Auch das P90-Sturmgewehr war von nun an mit von der Partie. Außerdem wurde die Teamkommunikation überarbeitet.Der Team-Leader gibt nun die Befehle, welche von seinen Kameraden verneint oder bestätigt werden.

 

Schuss, Schuss, Schuss - Szenen wie
 diese sind in Counter Strike: Source an der Tagesordnung

Nicht gerettet,sondern entschärft

Das Update auf Beta 4.0 bringt nun eine grundlegende Neuerung: Der Defuse-Modus war nun spielbar. Mit ihm kamen auch die Karten de_nuke, de_dust und de_prodigy hinzu. Nun musste man nichtmehr Geiseln befreien, sondern sich um das Entschärfen von Bomben kümmern. Zusätzlich gab es noch die Karte cs_station, welche für die Geiselrettung bestimmt war, sowie die Möglichkeit den Schussmodi von Waffen zu wechseln. Dann kam die Beta 5, welche kräftig an der Balance des Spiels schraubte, noch dazu gab es neue Bildschirmsymbole und einige neue Waffen. Außerdem kam das Defuse-Kit mit ins Spiel, welches den Polizisten ermöglichte Bomben schneller zu entschärfen. Die darauffolgende Beta 6 teilte die Community, da diese teilweise mit den nun langsameren Spielfiguren nicht klar kamen. Das Spiel wurde somit noch taktischer und das hat sich bis heute durchgesetzt. Es kamen noch zwei Spielmodi mit der Beta hinzu, nämlich den Assault- und Escape-Modus mit samt den passenden Karten. Doch der Escape-Modus blieb nicht lange bestehen. Am 5. Juni 2000 kam die Beta-Version 6.5 raus und seitdem an wurde das Spiel von Valve offiziell unterstützt.
 
 

Viel Lob von Seinen der Fachresse

Die Beta 6.6 räumte satte 80 Punkte bei dem Test in der Gamestar ab.

Fazit von Gamestar: „Selten zuvor hat mich ein Multiplayer so fasziniert wie Counter-Strike. Verschwitzte Hände, eine klebrige Maus - bei mir eindeutige Zeichen für eine durchspielte Nacht. Die Spannung ist teilweise kaum auszuhalten, wenn von jedem Team nur noch ein Spieler übrig ist und alles an einem einzigen Schuss hängen kann…Dieses Teamgefühl und der Mix aus Action und Taktik machen Counter-Strike zum Erlebnis.“
Mit der Version 6.6 kamen übrigens auch die Karten de_aztec und cs_italy hinzu.Mit der Beta 7 kamen die Dual Berretas, ein neues Spieler-Model sowie wehrhafte VIPs für die Assault-Karten hinzu. Aber nicht nur das, auch das erste Fahrzeug fand Einzug ins Spiel. Auf der Karte cs_siege stand ein Schützenpanzer für die Polizisten bereit. Doch dieser verschwand wieder schnell aus dem Spiel, da er die Balance des Spiels störte und nicht zum Spielkonzept passte. Seitdem gab es nie wieder Fahrzeuge im Spiel

Erste Kaufversion

Am 8. November erschien Counter Strike 1.0 und diesmal war es erstmals möglich, das Spiel im Laden zu kaufen.  Die Kaufversion bot zusätzliche Trainingsmissionen. Die Grafik wurde überarbeitet und drei neue Waffen kamen hinzu: UMP 45,  FN Five-Seven und die SIG SG-550. Mit dem Update auf 1.1 kam dann der Beobachter-Modus und die Karte de_dust2 hinzu. Noch dazu waren nun aus dem Sprung abgefeuerte Schüsse ungenauner. Im September 2001 brachte das Update auf 1.3 die Möglichkeit, mit Hilfe eines Mikros mit seinen Mitspielern zu kommunizieren. Außerdem konnten Funkbefehle sich in der Nähe befindener Gegner gehört werden. Schon bald kam Version 1.4 und diese brachte das Anti-Cheat-System VAC. Auch konnte von nun an Counter Strike über Steam gespielt werden. Nach 1.4 kam noch eine Version, die noch ohne Steam spielbar war. Am 12. Juni 2002 erschien diese. In der Versionen traten von nun an weniger Fehler auf.

Von 1.6 " Condition Zero " und " Source "

Am 12. September 2003 erschien 1.6. Dies war die erste Version die nur via Steam spielbar war und immernoch ist. Von nun an, gab es auch das tragbare Schild für die Polizisten. März 2004 machte dann das Spiel Counter Strike: Condition Zero das Spielen mit Bots zum ersten mal ohne Hilfe von Mods möglich. Zusätzlich enthielt die grafisch aufgepeppte Version einen Einzelspieler-Modus. Doch Condition Zero konnte nie wirklich überzeugen.

Am 16. November 2004 kam Half Life 2 auf den Markt, welches die damals neue Source-Engine unterstützt. Auch das mitgelieferte neue Counter Strike, namens Counter Strike: Source, profitierte davon. Mit verbesserter Grafik, neuer Physiksimulation und seit dem Patch vom 19. Januar 2005 auch computergesteuerte Bots räumte Counter Strike: Source ganze 85 Punkte bei der GameStar ab.

Fazit der GemeStar: „Und ich dachte, ich wäre endlich geheilt! Counterstrike war für mich seit dem grenzwertigen Condition Zero tabu. Und jetzt? Jetzt ist sie wieder da, die alte Sucht. Die großartige Grafik macht das Spiel erneut reizvoll. Die leichten Veränderungen auf den Karten zwingen mich dazu, gelernte Mechanismen über Bord zu werfen. Und die kleinen Spielereien mit der Physik-Engine sorgen für Extra-Spaß. Klar, es ist nichts anderes als das olle Counter Strike. Aber im neuen Gewand. Prächtig!“

Doch Counter Strike und Counter Strike: Source sind seit dem und auch immernoch starke Konkurrenten. Denn Counter Strike: Source sieht zwar besser aus, bringt aber durch seine neue Grafikengine auch Schwächen mit sich. Denn es konnte schnell passieren das Fehler in der Grafikausgabe auftauchen. Auch die neuen Konfigurationsmöglichkeiten (beispielsweise Schatten und Licht). Noch dazu wurde durch das wieder erhöhte Spieltempo von Counter Strike: Source actionlastiger. Doch heute kann man sagen, dass Counter Strike 1.6 und Counter Strike: Source zu den beliebtesten CS-Versionen gehören und beide dazu beigetragen haben, dass Counter Strike jetzt so ist, wie es ist.

 

 
 
 
 
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